Kellerbrand 22.10.2010
Der Dienstabend vom 22.10.2010 begann damit, dass wir in Trupps eingeteilt wurden. Nach ein paar Minuten ertönte der „Alarmgong“ und die JF-Kupferdreh wurde alarmiert. Der Alarm lautete: Verdächtiger Rauch aus dem Keller des Pfarrheims, Heidbergweg 16. Wir rüsteten uns mit Helm und Handschuhen aus, besetzten die Fahrzeuge und fuhren los. Wir rückten mit einem LF 16 TS, einem RW und einem MTW aus.
Dort angekommen stellten wir uns hinter dem LF auf und der Gruppenführer erkundete mit dem Melder die Lage.
Nach kurzer Zeit erhielten wir unseren Einsatzbefehl, dass der Kellerbrand sich bestätigt habe und dass noch eine Person vermisst wird. Daraufhin begannen die einzelnen Trupps ihre Aufgaben zu erfüllen.
Der Wassertrupp baute mit Hilfe des Schlauchtrupps die Wasserversorgung vom Hydranten zum Fahrzeug und von dort zum Verteiler auf. Als Wasserentnahmestelle diente ein Unterflurhydrant.
Der Verteiler, welcher vom Melder besetzt wurde, konnte vor dem Eingang zum Keller positioniert werden.
Der Angriffstrupp legte sich seine C-Leitung vor dem Gebäude und wartete bis die Wasserversorgung fertig gestellt war um anschließend in den Keller zur Personenrettung vorzugehen.
In der Zwischenzeit suchte der Angriffstrupp nach der vermissten Person. Währendessen hatte der Wassertrupp sich bereits mit einer C-Leitung in Bereitstellung gebracht
Als der Angriffstrupp erst auf eine Gasflasche stieß und diese umgehend nach draußen brachte, fand er schließlich die vermisste Person. Dies wurde umgehend dem Gruppenführer gemeldet und der Wassertrupp arbeitete sich zur Unterstützung zum Angriffstrupp vor. Es erwies sich als äußerst schwierig die vermisste Person aus dem Keller zu schaffen, da sie ohnmächtig war. Als uns dies gelang wartete draußen der Rettungstrupp mit einer Trage, um die Person zu transportieren und zu versorgen.
Der Angriffstrupp und Wassertrupp hatten nach der Personenrettung erst einmal Pause und ein weiterer Trupp betrat zur Brandbekämpfung den Keller.
Bei der Brandbekämpfung wurde ein Kamerad verletzt, sodass ein 2. Sondertrupp in den Keller vorging, den Kameraden rettete und den Brand schließlich bekämpfte.
Die Übung war schon anstrengend und für jedes JF-Mitglied eine Besonderheit, da die Leiter alles daran gesetzt hatten, die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten, was ihnen auch gelang.
Nachdem sich alle Mitglieder wieder erholt hatten, mussten wir noch alles aufräumen und die Fahrzeuge einsatzbereit machen. Auf der Wache haben wir, bevor der Dienstabend beendet wurde, noch eine kleine Übungsbesprechung abgehalten. (Lennart T.- JFM)